Naturwissenschaftliche Forscherthemen wie z. B. Luft, Wasser oder Sinne können Kinder sich durch (einfache) Versuche und Experimente praktisch handelnd erschließen. Wichtig ist, zuerst Vermutungen anzustellen darüber, was geschehen wird. Der Austausch über das Vorwissen ist die Grundlage für das Verständnis. Erst danach wird dann ausprobiert, was wirklich passiert. Das geht natürlich viel besser in einer Kleingruppe als mit 24 Kindern gleichzeitig. Aus diesem Grunde ist es toll, wenn jeder Versuch von einem Erwachsenen betreut wird, der die Kinder anleitet und begleitet. Um das zu ermöglichen, gibt es Forschernachmittage, an denen Eltern für die Kinder einer Klasse Versuche vorbereiten. Die Kinder wandern in Kleingruppen von Versuch zu Versuch und werden dort jeweils von einem Vater oder einer Mutter angeleitet. Die Erfahrung wird in einem Forscherheft dokumentiert.